20.Juni: Erstflug des ältesten Jungfalken - und die Folgen
"Da sitzt ein Turmfalke vor dem Goethehäusle!" - so hieß es heute
Nachmittag plötzlich. Der erste Jungvogel war aus dem Nest ausgeflogen -
und war ausgerechnet auf der Goethestraße vor unserem Gemeindehaus,
genannt "Goethehäusle" gelandet. Offensichtlich leicht erschüttert von
der Weite der Welt und zum Glück noch nicht sehr flugtauglich ließ er
sich relativ leicht einfangen und in Sicherheit in den Garten des
benachbarten Martin-Luther-Kindergartens bringen. Dort arbeitete er sich
im Lauf des Nachmittages "hoch", bis er zuerst auf dem Dach eines
Kinderhäuschens und dann sogar auf dem Kindergartendach angekommen war.
In der Zwischenzeit allerdings konnte man noch einige schöne Fotos von
ihm machen.
Hier die Fotogalerie, die durch Anklicken in Großformat (Achtung:
Größe ca. 300-500 KB) angeschaut werden kann.
Fotogalerie 2008 - Schnappschüsse aus
dem Kirchturm

5.5. - erster Blick mit der Webcam ins Nest |

Wie schon im vergangenen Jahr wechseln sich beide ab. |

"Kathe" im Anflug |

Sechs Eier - noch mehr als 2007.
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11.5. - einfach ein "schöner Kerle" |

20.5. - das erste Küken ist geschlüpft! |

21.5. - beim Füttern (7.00 Uhr).
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8.55 Uhr - das zweite Küken schlüpft. |

9.08 Uhr - Falkenmann "Martin" bei seinen Küken |

9.10 Uhr - Mutter "Käthe" kommt zurück zum Füttern. |

Abends kurz vor 8: Jetzt sind es bereits drei. |

22.5.: Morgendliche Fütterung |

23.5. 7.30 Uhr - vier Küken |

9.30 Uhr - jetzt sind es fünf. |

23.5. - abendliche Fütterung - ob das sechste Küken noch schlüpft? |

24.5. - gegen 18.30 Uhr: Es scheint bei fünf Falkenjungen zu bleiben. |

26.5. |

27.5.: Sommerhitze im Brutkasten macht kleine Falken schlapp. |

31.5.: Die Kleinen entwickeln sich prächtig. |

2.6.: Langsam sieht man das Raubvogelartige. |

3.6.: ein Falke ist deutlich kleiner als die anderen vier. |

5.6.: Es sind nur noch vier Falken zu sehen - das "Nesthäkchen" hat es
wohl nicht geschafft. |

Der Blick in den Nistkasten bestätigt: Nur noch vier Falkenküken. |

Böse Blicke für Eindringlinge. |

9.6.: Dramatische Ereignisse: Jetzt ist auch das zweite Falkenküken tot. |

Letztes Foto der Webcam aus dem Nistkasten. |

Die drei restlichen Küken. |

Im Vogelschutzzentrum Mössingen |

Das leichteste Küken wiegt ca. 180 gr. |

Neues Nest |

"Hinter Gittern" - vorerst. |

10.6.: Wieder zurück im Nest. |

11.6.: Erleichterung nach den Turbulenzen der vergangenen Tage: Die Falkenküken
werden wieder von den Altvögeln gefüttert.
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13.6.: Die Falken fressen jetzt selbständig Mäuse - mit entsprchender
"Action" im Brutkasten. |

Der erste Jungvogel sitzt schon auf dem Anflugbrett und hält Ausschau. |

19.6.: Die Jungvögel sitzen vor dem Nest. Bald fliegen sie aus. |

20.6.: Nur noch zwei sitzen im Turm - der Älteste ist bereits draußen. |

Blick vom Anflugbrett |

Einer der beiden verbliebenen Jungen |
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Ereignisse rund um die Falken 2008
Mittwoch, 11. Juni: Falkenjunge werden wieder gefüttert
Erleichterung nach den Turbulenzen der vergangenen Tage (s.u.): Die Falkenküken
werden wieder von den Altvögeln gefüttert.

Dienstag, 10. Juni: Dramatik rund um Falkenküken
Dramatische Ereignisse rund um die Falkenküken im Kirchturm gab es in den
letzten Tagen: Nachdem die Altvögel mehrere Tage lang schon kaum mehr angeflogen
waren, verendete am Montag das zweite Küken, so dass es jetzt nur noch drei
übrig blieben. Die Befürchtung war: Entweder ist ein Altvogel tot und der andere
kann die Ernährung allein nicht übernehmen oder die Falken haben womöglich das
Nest ganz aufgegeben, weil sie durch die vielen Regenfälle keine Nahrung mehr
gefunden haben.
Der NABU Mössingen erhielt auf Anfrage im benachbarten Ofterdingen die
Auskunft, dass bei den dortigen Turmfalken im Kirchturm ebenfalls nur noch drei
am Leben seien. Man befürchtete das Schlimmste für die hiesigen Küken und ein
NABU-Mitarbeiter brachte die drei, nachdem am Montagabend immer noch kein
Altvogel gekommen war, ins Mössinger Vogelschutzzentrum. Dort wurden sie
versorgt und am nächsten Morgen kräftig gefüttert. Inzwischen sind sie jedoch
wieder zurück in ihrem Nest, denn plötzlich kehrten im Lauf des
Dienstages zuerst "Martin" und dann einige Stunden später auch "Käthe"
wieder zurück, so dass man sich entschloss, die Jungen wieder zurück zu
bringen in der Hoffnung, dass die Altvögel sie weiter füttern. Sollte
das nicht der Fall sein, müssten die Jungen die letzten Tage, bis sie
flügge werden, noch mal ins Vogelschutzzentrum gebracht werden.
sie waren echte "Stars" im Mai und Juni 2007: Die
fünf Turmfalkenküken mit ihren Eltern "Käthe" und "Martin", die im Turm der
Martin-Luther-Kirche groß geworden sind. Jetzt sind sie ausgeflogen. Mit den
Bildern und Nachrichten, die Sie unten finden, können Sie den Ereignissen um den
Vogel des Jahres 2007 an unserer Kirche nochmals nachgehen und über die
Faszination der Schöpfung und ihrer Geschöpfe staunen.
Notizen und News über das Falkenpaar im Kirchturm
Ausgeflogen
5.7.Unsere fünf kleinen Falken sind ausgeflogen und entdecken nun
den Luftraum. Gelegentlich kommen sie noch mal an den Kirchturm zurück,
aber hauptsächlich sind sie nun in der Luft.
Bald flügge
25.6. Dreieinhalb Wochen alt sind die Turmfalkenjungen inzwischen.
Der Kükenflaum ist schon fast vollständig verschwunden.
Falkenjunge wachsen

11.6.: Die Turmfalkenjungen im Kirchturm der Martin-Luther-Kirche
wachsen - eifrig behütet von ihren Falkeneltern, die sich mit der
Betreuung und Aufzucht regelrecht abwechseln. So füttert mal "Martin"
(wie im Bild oben) mal "Käthe" den Nachwuchs.
Lokalpromis
"Käthe" und "Martin"
28.5.: Das Interesse an unserem Turmfalkenpaar im Turm der
Martin-Luther-Kirche ist enorm. Obwohl noch keines der kleinen
Falkenküken geschlüpft ist (28.5.) besuchen täglich weit über 100
Besucher unsere Kamera allein über die Website der Ev. Kirchengemeinde.
Insgesamt über 1000 Hits hat unser Zähler seit Samstag,19.5. gezählt.
Dazu kommen noch all die, die über den NABU Mössingen sich einklicken.
Es gibt inzwischen schon echte "Käthe-Fans", die jeden Morgen und Abend
nachschauen, ob im Nest alles o.k. ist.
Was wird da wohl erst passieren, wenn die kleinen Falken geschlüpft
sind und es richtig "Action" im Turm gibt...? In jedem Fall sind
"Martin" und "Käthe" schon echte Lokalpromis in Mössingen und im
Internet.
Turmfalken live an der Martin-Luther-Kirche

Seit Anfang Mai brütet ein Turmfalkenpärchen im Turm der
Martin-Luther-Kirche. Ein neu angebrachter Falkennistkasten hat sie
schnell angelockt und nun sitzt das Weibchen auf fünf Eiern. Bei einer
Brutdauer von 28 Tagen werden sie Ende des Monats schlüpfen.
Das Besondere dabei: Jeder kann live dabei sein, wenn die kleinen
Falken schlüpfen und heranwachsen, denn in Zusammenarbeit mit den
NABU Mössingen haben wir
eine Webcam im Turm der Martin-Luther-Kirche installiert, die live und
in Farbe ins Internet überträgt, was sich da im Turm tut.
Der Turmfalke ist
Vogel des Jahres 2007
und es gibt ein gemeinsames Projekt von NABU und Evangelischer
Landeskirche zur Ansiedlung von Vögeln an Kirchtürmen. Unter dem Motto
"Lebensraum
Kirchturm"
sollen nicht nur Turmfalken, sondern auch Mauersegler, Fledermäuse,
Schleiereulen und andere Vögel, die auf solche Nistmöglichkeiten
angewiesen sind, Brutmöglichkeiten erhalten. Das zu unterstützen steht
uns als Kirchengemeinde gut an, denn die Schöpfung ist uns anvertraut,
um sie zu bewahren - und sei es durch Nistkästen.
Die beiden Falken haben übrigens Namen - wie es sich für ordentliche
Kirchenturmfalken gehört: Unter unserer Martin-Luther-Kirche heißen sie
natürlich Martin und Käthe.
18.5.07 Kirchenfalkin Käthe sitzt auf 5 Eiern.
Hier unsere Galerie mit Bildern von unserem
Falkenpaar im Turm der Martin-Luther-Kirche und ihrer Fünferbande.
(Bilder durch Anklicken vergrößern)

Falkendame "Käthe" auf ihren fünf Eiern am 18.5.2007 |

Falkenmann "Martin" als Hausmann - 19.5. |

Die fünf Eier. |

"Käthe" |

Sightseeing auf der "12" des Ziffernblattes |

Die Webcam |

29.05.: Noch regt sich nichts. |

3.6.: Die neu geschlüpften Jungen (von Sa ab geschlüpft) mit Mutter
"Käthe" beim Füttern.
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10.6.: "Martin" bei den schon gewachsenen Kleinen.
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14.6. |

15.6.: Es ist eine "Fünferbande"! Alle Eier wurden ausgebrütet. |

Jetzt erklärt sich auch, warum man die Küken so selten sieht: Sie sind
einfach kamerascheu. |

Skeptische Blicke... |

16. Juni. |

17. Juni: Nur ein Tag später - aus den verschüchterten Küken sind
fröhlich durch den Nistkasten watschelnde "Fälk-chen" geworden. |

19. Juni: Vater "Martin" bringt Futter |

19. Juni: zunehmend größer |

20. Juni: Man erkennt schon die wachsenden Schwanzfedern. |
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22. Juni: Das Gefieder wächst. |
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25. Juni |

27. Juni |

28. Juni |
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