„Fridays for Future“

Frieden bedeutet Klimaschutz - Ein Abend mit Adrian Lächle und Silvia Grießl, Fridays for Future Tübingen am 19. November um 20 Uhr im kathol. Gemeindehaus.

Die Klimakrise ist eine reale Bedrohung für die menschliche Zivilisation – ihre Bewältigung die Hauptaufgabe des 21. Jahrhunderts. Die Zerstörung der Umwelt und die Ausbeutung endlicher Ressourcen gefährden nicht nur uns, sondern auch den Frieden erheblich.

Aussetzung der unechten Teilortswahl

Weil immer mehr absehbar war, dass wir nur so viele Personen für eine Kandidatur zum Kirchengemeinderat gewinnen können, wie zu wählen sind, und weil einzelne Kandidierende sich in anderen Bezirken als ihrem Wohnbezirk engagieren möchten, hat der Kirchengemeinderat beschlossen, den Antrag auf Aussetzung der unechten Teilortswahl für die Wahl 2019 zu stellen. Dieser Antrag wurde von Dekanin Hege genehmigt. Wir sind dankbar, dass sich jeweils fünf Personen den jeweiligen Parochien besonders verbunden wissen und sich dort in den Gottesdiensten und den Parochieausschüssen einsetzen werden.

Joachim Rieger

Bibelstunde: Sonntag, 3. November, 19.30 Uhr im Gemeindehaus Mittelgasse „Das Kirchenjahr und seine Botschaft“ mit Dekan i.R. Volker Teich.

Treffpunkt Aible: Sonntag, 17. November ab 11.30 Uhr.

Kindeswohl

(England, 2017) Freitag, 15. November, 20.15 Uhr, Lichtspiele, Höfgasse 12

Eine erfahrene englische Familienrichterin, die in einer tiefen Ehekrise steckt, muss unter Zeitdruck eine ethisch anspruchsvolle Entscheidung treffen: Soll sie gegen den erklärten Willen eines 17-jährigen Patienten eine womöglich lebensrettende Bluttransfusion anordnen?

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Angedacht

Hoffnung befreit

Denn alles Geschaffene ist der Sinnlosigkeit ausgeliefert, versklavt an die Vergänglichkeit … Gott gab aber seinen Geschöpfen die Hoffnung, dass auch sie eines Tages von der Versklavung an die Vergänglichkeit befreit werden und teilhaben an der unvergänglichen Herrlichkeit, die Gott seinen Kindern schenkt. (Römer 8,20a+21)

Ertan Cevik ist Pastor aus der Türkei. Seine Kirche steht in Izmir, das im Buch der Offenbarung Smyrna genannt wird. Die Gottesdienste seiner Gemeinde finden unter Polizeischutz statt. Er braucht einen Bodyguard. Ein Mitglied seiner Gemeinde wurde erstochen, weil er Bibeln gedruckt hatte.

Wie fühlt man sich, wenn man jeden Tag von Gewalt und Tod bedroht ist?

Ertan Cevik jedenfalls wirkt jedenfalls nicht bedrückt und unglücklich. „Die Baptistengemeinde Izmir geht selbstbewusst durch regelmäßige Veranstaltungen in die Öffentlichkeit“, ist auf der Homepage zu lesen. Denn der Pastor und seine Gemeinde nehmen das für

sich in Anspruch, was Paulus in seinem Brief neben das Leiden und den Tod stellt.

Paulus weiß um eine Hoffnung. Er sehnt sich nach Erlösung und Veränderung und ist sicher, dass sie kommt.

Vielleicht sind wir auch erfüllt von dieser Hoffnung, aber wir sind nicht so selbstbewusst oder wollen uns anderen nicht aufdrängen.

Dabei vergessen wir, dass sich in unserer Welt dann Angst und Sorge ausbreiten, die Vorboten von Gewalt und Tod. Wir denken nicht daran, dass, wenn wir von der christlichen Erlösung in Leid und Trauer schweigen, andere mit billigen Lösungen kommen.

Immer gab es Christen, die mitten in den Leiden, unter denen diese Welt seufzt und schreit, standgehalten hat. In Geschichten wird erzählt, wie viele Menschen vor einer Seuche aus der Stadt geflohen sind. Dann sind Christen hingegangen und haben die Kranken gepflegt. Denn sie hatten Hoffnung.

Von dieser Hoffnung schreibt Paulus hier. Und weil er diese Hoffnung hatte, konnte er auch das Leiden, den Tod, die Trauer ernst nehmen. Weil er darum wusste, dass diese Welt anders aussehen kann und anders aussehen wird, konnte er das Seufzen in dieser Welt hören, und weil er sich selbst nach Veränderung sehnte, in ihre Trauerklage mit einstimmen.

Und weil der christliche Glaube heute immer noch an Jesus Christus anknüpft, der durch sein Leiden und Sterben das Leben und die Hoffnung verkündet hat, dürfen und sollen wir trauern mit den Trauernden und Leiden mit den Geplagten. Aber nicht unglücklich und verloren, sondern selbstbewusst. Denn wir haben eine Hoffnung, eine Hoffnung, die Mut macht, gegen Leid und Gewalt aufzustehen – heute und morgen.

 

Ihr Matthias Krämer