Palästina – Impressionen einer Reise“

Gegenwart und Ausblicke mit Dr. Christa Birkenmaier am 11. Juli. im Gemeindehaus Mittelgasse ab 14.30 Uhr.

Wie immer gibt es Kaffee und Kuchen und Zeit für Gespräche. Fahrdienst möglich über Gisela Müller, Tel. 07473/21611

Direkt am Puls der Zeit

Begonnen hatte es mit einem Kreis theologisch interessierter Gemeindeglieder, die sich im Nebenzimmer der lange schon nicht mehr existierenden Gaststätte zum Bahnhof (beim Nico) in Mössingen zum Gespräch traf. Impulsgeber für diesen Austausch war neben dem damaligen katholischen Ortspfarrer Michael Broch u.a. Friedrich Hähl aus Öschingen.

Aufgenommen haben diesen Impuls von Anfang an Interessierte aus allen christlichen Kirchen und Gemeinden Mössingens über alle konfessionellen Unterschiede und Schranken hinweg. Wer zum Austausch über theologische Fragen kam oder wem es wichtig war, aktuellen gesellschaftlichen Fragen und Problemen unter theologischem Aspekt nachzugehen, konnte von Anfang an sicher sein, in ökumenischer Verbundenheit herzlich willkommen zu sein.

Weiterlesen: 40 Jahre Ökumenischer Stammtisch

Nicht ohne uns

(BRD 2016); Freitag, 30.06., 20.15 Uhr, Lichtspiele, Höfgasse 12. 

16 Kinder aus 15 Ländern rund um den Globus erzählen aus ihrem Leben, über ihre Beziehungen zu Eltern und Geschwistern, ihre Angst vor Gewalt und Krieg, aber auch über Erfahrungen mit Krankheit und Behinderung.

Ihr morgendlicher Weg zur Schule gibt die filmische Struktur vor. Trotz der immensen sozialen, geografischen und wirtschaftlichen Unterschiede überrascht die große Gemeinsamkeit ihrer Wünsche und Träume, Hoffnungen und Befürchtungen. Auch wenn die individuelle Vertiefung der Einzelporträts etwas in den Hintergrund gerät, beeindruckt die weltumgreifende Sorge um den Planeten und die Sehnsucht nach Sicherheit, Frieden, Freundschaft und Glück. 

Weiterlesen: Kino und Kirche

Neue Rosenkarten

Gerade noch rechtzeitig zum Rosenmarkt konnten wir eine zweite Serie der „schönen Rosen – starke Frauen“-Grußkarten fertigstellen. Seit Mitte Juni kann man nun neben den bereits bekannten Frauen wie „Katharina von Bora“, „Elisabeth von Thüringen“ oder „Sophie Scholl“ auch „Eva“, „Klara von Assisi“, „Florence Nightingale“ oder „Astrid Lindgren“ kaufen.

Rose "Astrid Lindgren"

Weiterlesen: Martin-Luther-Kirche

Reif für die Insel? Mit neuer Motivation in den Alltag!

Wer kennt das nicht? Voller Terminkalender, steigende Anforderungen, denen man nicht mehr gerecht wird, fordern uns heraus, so ganz nach dem Motto: Immer mehr, immer besser, immer schneller….

Wie soll das weitergehen?

Weiterlesen: Frauenfrühstück

Produkt des Monats: Fruchtriegel: Emma, Oscar & Lotte

Wir bieten Ihnen drei neue Fruchtriegel an, die für frischen Wind sorgen… Fair, bio, vegan und fruchtig fein im Geschmack. Ideal für das „Elf-Uhr-Loch“, den „Drei-Uhr-Durchhänger“ und auch um die Energiedepots wieder aufzufüllen, nach dem Sport, dem Wandern etc. Jeden Freitag von 9:30 – 11:30 Uhr sind wir im Foyer der MLK für Sie da.

Bremer Stadtmusikanten in Martin-Luther-Kirche

Das „Chörle Mössingen“ führt am Samstag, den 22. Juli in der Martin-Luther-Kirche um 15 Uhr das Musical „Die Bremer Stadtmusikanten“ auf. Die Geschichte zeigt auf, wie sich auch in scheinbar auswegloser Situation ein Weg auftut, wenn man nur zusammenhält, und am Ende sind die anfangs Benachteiligten die Glücklichen. Der Eintritt ist frei. Das Chörle freut sich über zahlreich große und kleine Besucher. Ruth Löw

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Angedacht

Überfließend

Die meisten farbigen Kirchenfenster sehen tagsüber von außen grau und unscheinbar aus, weder Formen noch Farben sind erkennbar. Von innen dagegen ist es ganz anders: Wenn das Tageslicht durch sie hindurch fällt, beginnen sie zu leuchten. Kürzlich besuchte ich in der südnorwegischen Hafenstadt Kristiansand eine Kapelle, bei der es ungewohnt anders ist. So kann man auf dem von außen aufgenommenen Bild eindeutig ein Herz erkennen, das bekannte Symbol für die Liebe. Eine spezielle dreilagige Glaskonstruktion macht es möglich. Allerdings muss man zugeben: Das Herz ist zwar erkennbar, aber es wirkt doch eher farblos und stumpf.

Im Monatsspruch für Juli schreibt Paulus: „Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung.“ (Philipper 1,9) Paulus freut sich, dass die Liebe zu Gott und den Menschen bei den Christen in Philippi vorhanden ist; gleichzeitig bittet er Gott, dass sie Vertiefung erfährt und dadurch noch reicher wird. Die Liebe kann also durchaus an Intensität und Farbigkeit gewinnen.

In der Ansgarkapelle in Kristiansand kann man das bildhaft erfahren: Von innen wirkt das selbe Fenster mit dem Herzen ganz anders, von innen beginnen die Farben intensiv zu leuchten. Das Herz strahlt plötzlich leuchtend rot auf dunklem Hintergrund. Man kann erahnen, was Martin Luther meinte, wenn er sagte, dass Gott ein glühender Backofen voller Liebe sei. Gott möchte unsere farblose und blasse Liebe reicher machen, unsere Liebe soll „überfließender“ sein, wie man für „reicher“ auch übersetzen kann. Die Spiegelungen der Farben des Kirchenfensters auf dem Fußboden lassen erahnen, was es mit diesem „Überfließen“ auf sich hat.

Ich persönlich bin sehr dankbar für dieses Gebet des Paulus, ich nehme in Anspruch, dass er es nicht nur für die Christen in Philippi gebetet hat, sondern auch für uns. Meine Liebe ist oft so farblos und oberflächlich, bei schwierigen Menschen und in schwierigen Situationen ist sie sehr schnell aufgebraucht.

Unsere Liebe wird intensiver durch Erkenntnis und Erfahrung, sagt Paulus. Wenn wir erkennen, wie tief und reich Gottes Liebe ist und wie sehr wir davon abhängig sind, dass er uns diese Liebe schenkt. Und unsere Liebe gewinnt durch Erfahrung, nämlich durch die Erfahrung, dass Gott uns auch in mühsamen Alltagsbegegnungen immer wieder mit seiner großen Liebe beschenken möchte.

Wenn ich die beiden Bilder vergleiche, dann wünsche ich mir, dass meine Liebe so wird wie auf dem zweiten Bild – reicher und überfließender an Erkenntnis und Erfahrung. Vermutlich geht es Ihnen nicht anders.

 

Herzliche Grüße, Ihr Pfarrer

Joachim Rieger