Sommerkonzertreihe

Das Bezirkskantorat plant eine Sommerkonzertreihe mit dem Format 3x30 Minuten am Sonntagnachmittag, jeweils um 17:00, 18:00 und 19:00 Uhr.
Diese Konzerte finden statt am 19. und 26. Juli und am 13. September. Weitere Informationen dazu werden zeitnah über Homepage und Presse verfügbar sein.

Mit neuen Öffnungszeiten

Seit Mitte Juni ist die Kleiderkammer Mössingen, Auf der Lehr 31, wieder geöffnet. Gegen einen Spendenbeitrag wird Kleidung dienstags und donnerstags von 14.00 bis 17.00 Uhr ausgegeben.

Die Abgabe von Kleidung ist zurzeit ausschließlich nach telefonischer Terminvereinbarung mit Frau Steinmann unter der Telefonnummer 0157-32728774 möglich.

Hilfsangebote im Landkreis

Liebe Kirchenmitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,

unser Leben, wie wir es kannten, ist in den letzten Wochen aus seinen Bahnen geworfen worden. Für einige wurde der Alltag gebremst und entschleunigt, andere wurden plötzlich „systemrelevant“ genannt und haben mit großen Herausforderungen und Belastungen zu kämpfen. Andere sind nun schon lange Zeit alleine, isoliert und auf sich selber gestellt. Und für manche ist von heute auf morgen die wirtschaftliche Existenz bedroht. Das Corona-Virus verändert uns und unsere Gesellschaft und nicht immer ist es leicht, damit umzugehen.

Wir als Diakonisches Werk Tübingen und Evangelischer Kirchenbezirk Tübingen möchten Ihnen daher eine Übersicht über professionelle und dauerhafte Beratungsangebote geben.

Für Sama

In Zusammenarbeit mit Amnesty International (England/Syrien 2019) - Freitag, 24.07., 20.15 Uhr, Lichtspiele Höfgasse 12

Waad-al-Kateab ist eine junge Journalistin. Mit ihrem Mann Hamza, einem Arzt, der im Krankenhaus die Verletzten versorgt, und ihrer keinen Tochter Sama lebt sie in Aleppo und filmt ihren Alltag während der Belagerung. Ein Leben im Ausnahmezustand mit Szenen unvorstellbaren Leids, aber auch der Lebenslust.

Das Kriegstagebuch der Syrerin ist ein beeindruckendes Dokument von brutaler Wahrhaftigkeit und in seinem verhaltenen Optimismus ein beinahe zärtliches Geschenk an die eigene Tochter

der nächste SOS-Jugo findet am 05. Juli um 18 Uhr open air auf dem Platz des CVJM Talheim (200m oberhalb der Bergkirche in Talheim) statt.

  • Bitte Mundschutz aufsetzen. Wir sagen euch ob und wann ihr ihn abnehmen könnt!
  • Alle Oberflächen wurden vor dem Gottesdienst für euch desinfiziert.

Falls das Wetter unbeständig, regnerisch ist oder die Prognose unsicher ist, feiern wir den Jugo wieder als Livestream.

Für das Pfarramt der Peter- und Paulskirche gesucht  

Für das geschäftsführende Pfarramt an der Peter- und Paulskirche in Mössingen suchen wir zum 01.09.2020 eine(n) Pfarramtssekretär/-in (m/w/d) in Teilzeit (14 Wochenstunden). Arbeitszeit Dienstag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr.

Schwerpunkte der Tätigkeit:

Wir freuen uns sehr, dass wir wieder Gottesdienste in unseren drei Kirchen feiern können. Dabei kommt uns zugute, dass die Bestuhlung in unseren drei Kirchen im Gegensatz zu vielen Kirchen mit Bänken sehr flexibel ist. So können wir den von der Landeskirche geforderten Mindestabstand von jeweils zwei Metern einhalten und gleichzeitig Menschen, die in häuslicher Gemeinschaft leben, das Zusammensitzen ermöglichen. In unseren Kirchen stehen jeweils 50 bis über 70 Sitzplätze zur Verfügung. Alle weiteren Infos finden Sie unter "Gottesdienste"

 

Unterkategorien

Angedacht

Unterwegs! Wohin?

Auch und gerade in Zeiten, in denen das Reisen nicht möglich war, hatten wir hier in Mössingen einen großen Vorteil: Wir waren nicht eingesperrt, konnten hinaus und uns frei bewegen, und es gab und gibt so viel Schönes und Interessantes in der nächsten Umgebung zu entdecken: Wiesen mit Orchideen, Premiumwanderwege am Albtrauf entlang, Aussichtspunkte mit Blick in Schwarzwald und Alpen, ein Erdrutsch, Höhlen, Bäche und Quellen, Burgen, Schlösser und Museen, offene Kirchen nicht zu vergessen (!). Sogar der bekannte Jakobsweg lädt zum Pilgern ein.

Aber so schön die Ziele sind, so sehr sie Körper und Seele guttun, wie viel Freude die Wegstrecken und das Entdeckte bieten, steht doch von vornherein fest, dass wir wieder an unseren Ausgangspunkt zurückkehren. Wie erfrischend und fröhlich der Ausflug auch gewesen sein mag, wissen wir doch, dass uns die Nöte und Sorgen, die Schwierigkeiten und Herausforderungen des Alltags wieder einholen.

Bei vielen Ausflügen und Reisen sind wir unterwegs zu einem Ziel, das dann doch eine Momentaufnahme ist und zur Erinnerung wird. Selbst beim Pilgern kommt es selten vor, dass jemand am Ziel angekommen auch dort bleibt.

Ich musste an ein Buch denken, in dem das Leben mit vielen Bildern und Vergleichen als eine Pilgerreise beschrieben wird. Geschrieben wurde es 1675 in England von John Bunyan, als er im Gefängnis eingesperrt war. Das macht schon deutlich, dass er kein einfaches Leben hatte. Sein Alltag war voller Sorgen und Nöten, Problemen, Zweifeln und Herausforderungen. Aber gerade davon erzählt er in seinem Roman.

Das Leben ist für ihn eine Reise, obwohl er in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist. Das Leben ist für ihn eine Reise, nicht weil er den Alltag hinter sich lassen will, sondern weil er ein Ziel hat. John Bunyan nennt das Ziel „selige Ewigkeit“ oder „himmlische Stadt“. Erst dort braucht er nicht mehr daran denken, weitergehen zu müssen.

Jeder Schritt, der ihn näher zu seinem Ziel bringt, ist gleichzeitig eine Auseinandersetzung mit Schwierigkeiten und mit sich selbst. Letztendlich erreicht er das Ziel nur, weil er nicht alleine unterwegs ist. Auf seiner Reise begegnet er „Hoffnungsfroh“, der ihn begleitet und in kritischen Situationen beisteht, so dass sie gemeinsam das Ziel erreichen.

Wir werden nach manchen schönen Ausflügen und Reisen wieder in das alltägliche Leben zurückkehren, aber vielleicht begegnet auch uns unterwegs „Hoffnungsfroh“, der uns dann durch unseren Alltag begleiten kann und uns immer wieder daran erinnert, dass unser Leben ein Ziel hat.

Pfarrer Matthias Krämer