500 Jahre (Reformations-) Geschichte

Eine Kirchenführung am Nachmittag des Reformationstags, 31.10. um 15.30 Uhr.

Ganz herzlich laden wir Sie ein, unsere Kirche aus neuen Perspektiven zu sehen und zu entdecken. Wir gehen den Spuren nach, wie die noch in katholischer Zeit erbaute Peter-und-Paulskirche im Laufe der Jahrhunderte zu einer evangelischen Gemeindekirche wurde.

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Luther-Schokolade. Produkt des Monats Oktober

Gemeinsam verändern wir die Welt. „Allein müssen wir die Welt meist so akzeptieren wie sie ist, doch gemeinsam können wir sie verändern“: Inspiration für die Luther Schokolade war das Reformationsjubiläum 2017.

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Sanierung und Umgestaltung der Außenanlagen

Vor dem Umbau der Martin-Luther-Kirche 1992 besaß sie einen Zugang von der Bahnhofstraße her. Diesen Zugang möchten wir etwas versetzt wieder öffnen und so unsere Kirche auch von der Bahnhofstraße her deutlicher markieren. Der Kirchengemeinderat hat deshalb beschlossen, dass hier eine Treppe samt Mauerscheibe errichtet werden soll.

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"Meine Familie - Lust und Frust in unsren engsten Beziehungen“

Liebe Frauen, Sie sind herzlich eingeladen zu einer Abendveranstaltung des Frauenfrühstücksteams am 11. Oktober in die Christuskirche. Frau Dr. Beate Weingardt aus Tübingen wird zu diesem Thema sprechen. Sie ist bekannt durch Ihre Vortragstätigkeit, Gottesdienste und Bücher und war auch schon öfter hier zu Vorträgen. Der Abend beginnt um 19.30 Uhr mit einem Fingerfoodbufett.  Der Vortrag beginnt um 20.15 Uhr. Um einen Unkostenbeitrag von 4,00 wird gebeten.

„Die Reformation als Bildungsbewegung nicht nur im schulischen Bereich

 

mit Prof. Dr. Friedrich Schweizer, Tübingen Lehrstuhl für Prakt. Theologie an der Evang.-Theol. Fakultät am 10. Oktober  im Katholischen Gemeindehaus – wie immer um 20.00 Uhr.

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Angedacht

Heilige – Bilder – Vorbilder

 

Jetzt kommt dann wieder die Jahreszeit, in der zumindest zwei Heilige in den Blickpunkt geraten. Da ist zum einen Sankt Martin, dessen Andenken an vielen Orten mit Martinsumzügen bewahrt wird. Und selbstverständlich kommt dann bald Sankt Nikolaus und füllt die Stiefel der Kinder mit Süßigkeiten. Dabei spielt es inzwischen keine Rolle mehr, ob wir evangelisch oder katholisch sind, diese beiden werden, wenn auch vielleicht aus unterschiedlichen Gründen, von großen Teilen der Bevölkerung verehrt.

Ja, und dann haben wir dieses Jahr noch unseren Martin Luther,  der im Rahmen des Reformationsjubiläums wie ein speziell evangelischer Heiliger geehrt und auf den Sockel gestellt wird.

Zumindest den Namen hat er von Sankt Martin, da er an dessen Gedenktag getauft wurde. Allerdings lesen und hören wir auch viel, das zum kritischen Nachdenken Anlass gibt, wie seine Aufforderungen, gewaltsam gegen Juden vorzugehen oder den Bauernaufstand brutal niederzuschlagen. Von einem tadellosen Leben lässt sich bei ihm kaum sprechen, oder was macht einen Heiligen sonst aus?

Luther selbst und seine Mitarbeiter haben durchaus daran festgehalten, dass wir das Leben und Handeln der Menschen, die als Heilige bezeichnet werden, als Vorbild für unser Leben und Handeln nehmen sollen. Viel wichtiger aber war ihnen, dass wir sehen, wie Gott den Heiligen durch den Glauben geholfen hat.

Heilige sind also vor allem ein Vorbild für Gottes Handeln an uns. Die Geschichten von Heiligen malen ein Bild von Menschen, mit denen Gott etwas anfangen konnte, die bereit waren, dass Gott etwas aus ihrem Leben macht.

Luther war tatsächlich ein Heiliger, weil er erlebt und akzeptiert hat, dass Gott alles für ihn getan hat. Er ist wie die altbekannten Heiligen ein Vorbild darin, dass er sich trotz seiner Fehler und Verfehlungen ganz auf Gott verlassen hat.

Können wir das auch glauben? Können wir glauben, dass wir Gott brauchen, und dass Gott uns gebrauchen kann? So jedenfalls macht Gott auch uns zu Heiligen. Das sollten wir in diesen Tagen nicht vergessen, wenn wir an die Reformation und die Heiligen denken.

 

Ihr Pfarrer

 

Matthias Krämer