Ökumenischer Kirchentag online

Für alle, die gerne mal bei einem Kirchentag dabeisein wollen, gibt es in diesem Jahr digital die Möglichkeit dazu. Das digitale Programm wird auf derWebseite www.oekt.de  ausgestrahlt und alle Videostreams können ohne vorherige Anmeldung kostenlos abgerufen werden. Sie haben zudem die Möglichkeit ein “Mein ÖKT”-Konto zu registrieren und einen kostenfreien ÖKT-Pass als Ticket zu buchen, um sich aktiv am Programm beteiligen zu können.

 Die wichtigsten Fragen sind abrufbar unter https://www.oekt.de/faq-digitale-teilnahme

Gottesdienst am 2.5. im Pfarrgarten?

Weil die Inzidenzzahlen im Moment leider sehr hoch sind, feiern wir an der Martin-Luther-Kirche den Gottesdienst am 2.5. vorausichtlich im Pfarrgarten im Freien. Trompeter Niklas Müller wird musikalische Akzente setzen. Da im Freien Gemeindegesang erlaubt ist, können wir hier auch wieder gemeinsam Choräle singen. 

Bitte kommen Sie in regenfester Kleidung. Falls es stark regnet, werden wir jedoch kurzfristig in die Martin-Luther-Kirche gehen und dort bei geöffneten Türen und Fenstern Gottesdienst feiern.

Jubiläums-Bläserzeichen

im Mai 1921 hatten in Mössingen einige Menschen den Mut und die Vision, einen Posaunenchor zu gründen. In der Chronik ist dabei das Datum des 15. Mai 1921 vermerkt. Im Mai 2021 und den darauffolgenden Monaten haben die Mitglieder des Chores den Wunsch und die Vision, das 100 Jahre Jubiläum des Chores in der zurzeit möglichen Gestalt zu begehen. Nicht alles von dem, was wir uns für das Jubiläumsjahr vorstellen, ist derzeit möglich. Zugleich ist aber auch nicht alles unmöglich.

So spielen am Sonntag, 16. Mai 2021, sozusagen als Jubiläums-Bläserzeichen, kleine Bläserensembles vor den Gottesdiensten im Freien Choralmusik zur Einladung zu den Gottesdiensten: PPK von 09.00 - 09.20 Uhr; JOK von 09.30 - 09.50 Uhr; MLK von 10:00 - 10.30 Uhr.

Money talks

Den nächsten SOS-Jugo feiern wir am 9. Mai um 18 Uhr auf dem CVJM-Platz in Talheim (ca. 200 m oberhalb der Kirche) open air. Falls das Wetter unbeständig ist, findet der Jugo als Livestream statt. Die Entscheidung findest du ab Samstag auf www.sosjugo.de und auf Instagram/Facebook. Maximilian Mohnfeld (Jugendreferent des EJW) ist zu Gast und es geht um das Thema „money talks“.

Schick uns Dein Lied!

 „Lobe den Herrn“ oder „Da wohnt ein Sehnen tief in uns“? „Anker in der Zeit“ oder „Von guten Mächten“? Welches Lied singen Sie am liebsten im Gottesdienst? Was ist Ihr persönlicher Hit? Genauer gefragt: Was ist Ihre TOP 5? Denn genau die suchen wir. Und zwar für das neue Gesangbuch, das bis 2030 erscheinen soll. Zunächst digital, später auch in gedruckter Form.

Dabei können Sie uns unterstützen. Schicken Sie uns Ihre Lieblingshits und zwar von Platz 1 bis 5. Also genau die Songs, die auf jeden Fall im neuen Gesangbuch stehen müssen. Ab Sonntag, 2. Mai, sind die Leitungen freigeschaltet. Dann können Sie im Internet auf der Seite www.ekd.de/top5 drei Monate lang Ihre Vorschläge eintragen.

Aus allen genannten Liedern wird eine gemeinsame TOP 5 gebildet, die Sie voraussichtlich Ende dieses Jahres in der Liederapp „Cantico“ finden.

Das neue „Gesangbuch“ wird viele Hintergrundinfos und deutlich mehr Lieder enthalten. Auf der Website www.ekd.de/evangelisches-gesangbuch finden Sie viele weitere Informationen zur Entstehung des neuen Gesangbuchs, die Geschichte des evangelischen Gesangbuchs und ein Anmeldeformular für den E-Mail-Newsletter, der regelmäßig erscheint.

Der Evangelische Kirchenbezirk Tübingen sucht für die Kirchengemeinde Mössingen 50%,

und für den Ökumenischen Schülertreff Tübingen 40%

eine/einen

Diakonin / Diakon, Jugendreferentin / Jugendreferent, Gemeindediakonin / Gemeindediakon 90 % (m/w/d)

zunächst für 2 Jahre befristet

200 Jahre Weinmar-Orgel in der Peter-und-Paulskirche

In voller Pracht: Die Weinmar-Orgel heute

Im Jahr 2021 jährt sich der Neubau unserer historischen Weinmar-Orgel zum 200. Mal.

Im Dezember 2017, also vor gut drei Jahren, hat die UNESCO Orgelbau und Orgelmusik zum immateriellen Kulturerbe deklariert. Für Orgelbauer und Organisten war diese Nachricht eine große Freude, weil uns bewusst ist, wie viel „Hand-Werks-Kunst“ (im wahrsten Sinne des Wortes) in diesen Instrumenten und in der Musik stecken. Ganz bewusst hat die UNESCO auch die vielen lokal- und regionalspezifischen Orgelbaustile gewürdigt, deren Ausprägungen selbst Organisten und Kirchenmusikern

Kindern Lebenschancen geben

Sie hören es immer in den Abkündigungen: heute ist das Opfer für die Weltmission – und was heißt das jetzt? Haben Sie sich auch schon mal gefragt, was sich eigentlich genau dahinter verbirgt?

Als Kirchengemeinderat haben wir das Privileg, für jedes neue Jahr zwei Opferprojekte auszuwählen, die unsere Gemeinde ganz speziell unterstützen möchte. Für das Jahr 2021 haben uns zwei Projekte besonders angesprochen, die sich um die Schwächsten einer Gesellschaft kümmern - die Kinder.

1. Kinderheim der Nethanja-Kirche in Indien

Ein Mädchen zeigt stolz ihren ganzen Besitz in ihrer gelben Kiste. (Foto: Hägele)

Das erste Spendenprojekt unterstützt Kinderheime der Nethanja-Kirche in Indien, deren besonderes Anliegen die Förderung von Waisenkindern, insbesondere Mädchen ist.

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Angedacht

Für den Stummen

Solche riesigen Wohnkomplexe wie auf dem Bild gibt es zum Glück bei uns in Mössingen nicht. Aber die Gefahr, dass der Einzelne in der Masse untergeht, besteht natürlich schon. Gerade in Pandemiezeiten müssen die politisch und gesellschaftlich Verantwortlichen das große Ganze im Blick behalten, sich nicht von Einzelinteressen leiten lassen. Das gilt besonders im Blick auf die Interessen derer, die sich lautstark Gehör verschaffen können. Die Stimme der Schwächeren darf dagegen nicht überhört werden. „Öffne deinen Mund für den Stummen, für das Recht aller Schwachen!“

Dieser Satz ist Monatsspruch für Mai und steht im alttestamentlichen Buch der Sprüche 31,8. Eine Mutter hat sie ihrem Sohn ins Stammbuch geschrieben. Der Sohn heißt Lemuel und ist König. Er trägt also Verantwortung für das große Ganze. Aber was gut ist, wird nicht dadurch definiert, was für die große Mehrheit gut ist. Es entscheidet sich an den Schwächsten.

Gut ist etwas nur, wenn es auch den Schwachen und Schutzbedürftigen gut tut. An mehreren Stellen in der Bibel wird deutlich, dass das die Art Gottes ist: „Ich mache es genauso wie ein guter Hirte … Verirrte suche ich und Verstreute sammle ich. Verletzte verbinde ich und Kranke mache ich stark.“ (Hesekiel 34,12+16).

Gott bekommt das hin, was wir Menschen nur schwer hinbekommen: Er sieht das große Ganze, und er sieht den einzelnen Menschen, der seine Hilfe und Zuwendung besonders braucht.

Das zu wissen tut mir unglaublich gut: Er sieht mich und er sieht, wo ich zu kämpfen habe. Gleichzeitig fordert Gott mich heraus, es ihm nachzutun, den zu sehen, der Hilfe gerade besonders nötig hat. Die Gefahr ist zur Zeit besonders groß, einfach nur für uns selbst und unsere Allernächsten möglichst gut durch die Krise hindurch zu kommen. Deshalb kommt die Erinnerung einer klugen Mutter gerade zur rechten Zeit: „Öffne deinen Mund für den Stummen, für das Recht aller Schwachen!“

 

Herzliche Grüße, Ihr Pfarrer

 

Joachim Rieger