Phantasia!

Ein phantasievolles Gesprächskonzert zum Orgeljubiläum mit Werken von J. S. Bach, O. Messiaen, M. Rehfeld u. a. am Sonntag, 19.09.2021 um 17.00 Uhr in der Peter- und-Paulskirche.

Die Orgel: kein anderes Instrument lädt so nachhaltig zum Improvisieren, Phantasieren und Kreativsein ein. Ein Instrument, das höchste und tiefste Töne mit den unterschiedlichsten Klangfarben vereint und mit allen Extremitäten spielbar ist, bietet Komponisten eine enorme Spielwiese. Schon immer spielte die Orgelphantasie eine zentrale Rolle in der Orgelmusik, egal ob als Choralphantasie oder freie Komposition, regt sie doch gleichermaßen Zuhörer und Spieler gleichermaßen an.

Wieder Sommerkirche in Belsen und Bästenhardt

Das Konzept der Sommerkirche in Belsen und Bästenhardt hat sich im vergangenen Jahr bewährt. Deshalb wird es auch in diesem Jahr in den Sommerferien wieder veränderte Gottesdienstzeiten an der Johanneskirche und der Belsener Kirche geben. Diesmal beginnt die Johanneskirche eine halbe Stunde früher um 9.30 Uhr und die Belsener Kirche eine halbe Stunde später um 10.30 Uhr.

Gottesdienste zur Einschulung

Jenaplanschule: Aula Jenaplanschule: Kl 1, Do, 16.09.

Langgassschule: Peter-und-Paulskirche, Kl. 1a, Do, 16.09., 10.00 Uhr

Gottlieb-Rühle-Schule: Martin-Luther-Kirche, Kl. 1c, Do, 16.09., 9.30 Uhr, Kl. 1d, 10.30 Uhr

Bästenhardtschule: Johanneskirche, Kl. 1a, Fr, 17.09., 8.15 Uhr, Kl. 1b, 9.00 Uhr

The Father

(E/Fr,2020, 98 Min., ab 6) Freitag, 24.9., 20.15 Uhr, Lichtspiele, Höfgasse 12

Ein 81-jähriger, allein in seiner Londoner Wohnung lebender Mann wehrt sich gegen die Betreuerinnen, die seine Tochter für ihn organisiert. Das Gefühl, noch immer allein zurechtzukommen, weicht jedoch einer wachsenden Unsicherheit, als unbekannte Personen bei ihm auftauchen und ihn mit Behauptungen konfrontieren, die seiner Wahrnehmung gänzlich widersprechen.

Die Verfilmung des erfolgreichen, preisgekrönten Theaterstücks "Le père" (Vater) über die Perspektive eines demenzkranken alten Mannes mit einem überragenden Anthony Hopkins in der Hauptrolle, der die gesamte Bandbreite an Emotionen von Empörung bis hin zu Wutausbrüchen spielt.

Der für sechs Oscars nominierte Film wirft nicht nur einen aufschlussreichen und differenzierten Blick auf die Demenz, sondern zeigt auch, was diese für Menschen in unmittelbarer Nähe der Betroffenen bedeutet.

Darsteller. Anthony Hopkins, Olivia Coleman, Rufus Sewell.

Neustart in der MLK

Trotz leicht steigender Inzidenzen öffnet das Café Schüle am Dienstag, 21. September 2021 wieder seine Pforten. Den Vortrag hält Dr. Christa Birkenmaier über „Rudolf Yelin und die Farbfenster in der Martin-Luther-Kirche“. Deswegen und wegen der Größe des Raums treffen wir uns in der Martin-Luther-Kirche. Ab 14.30 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen, gegen 15.00 Uhr beginnt der Vortrag.

Sicherheitshalber sollten die Gäste vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sein. Außerdem bitten wir um Anmeldung ab 16. September 2021. Wir werden versuchen, die aktuellen Hygienemaßnahmen über das Amtsblatt weiterzugeben. Ansonsten können Sie uns auch fragen, wenn Sie sich anmelden.

Anmeldung und Information bei Marianne Geiger, Tel. 1582 und Gisela Müller, Tel. 21611.

Gisela Müller

Nahrung für Herz und Seele

 Viele kennen den Satz: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein.“ Er gehört fest zum Allgemeingut von Redewendungen und besagt dort, dass wir mehr sind als nur Essen und Trinken. Dass dieser Satz aus der Bibel stammt und von Jesus gesagt wurde, wissen nicht mehr alle und noch weniger kennen die zweite Satzhälfte, in der Jesus fortfährt: „…sondern von einem jedem Wort, das aus dem Mund Gottes geht.“ (Mt 4,4)

Jesus stellt der äußerlichen Nahrung für den Leib die Nahrung für Herz und Seele gegenüber. Menschsein ist für ihn viel mehr als nur Materielles. Zu wirklichen Menschen machen uns erst Worte und damit etwas völlig Immaterielles. So weiß jeder und jede, was es in uns auslöst, wenn jemand zum Beispiel sagt: „Ich mag dich!“

Gute Worte tun ganz generell gut. Gottes Worte ganz besonders, denn er hat Worte des Lebens für uns, die uns aufrichten, trösten und Mut und Hoffnung geben. 

Auf zu neuen Ufern

Ein Wochenende in großer Gemeinschaft mit netten Menschen verbringen. Essen, ohne kochen zu müssen. Input für die Seele bekommen. Ist das nicht ein schöner Traum?

Wir haben diesen Traum und wir möchten ihn mit Dir gemeinsam verwirklichen! Wir laden Dich ein auf eine Entdeckungsreise. Wir wollen einander besser kennenlernen: beim Reden, Spielen, Spazierengehen, Zeit miteinander teilen, Bibel lesen und beim Nachdenken über unseren Glauben. Als Referent wird uns Pfarrer Dr. Clemens Hägele begleiten.

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Angedacht

Besitz- verhältnisse geklärt

 

Ein anderer wird in seine Hand schreiben: "Dem HERRN eigen".

Jesaja 44,5

Vielleicht ist es Ihnen auch schon so ergangen: Sie haben etwas ausgeliehen, der Gegenstand ist in einer Ecke liegen geblieben, und jetzt wissen Sie nicht mehr, wem er gehört. Bei den Werkzeugen und Gartengeräten meines Schwiegervaters kann das nicht passieren, an den Holzstielen sind nämlich seine Initialen eingebrannt. So finden die Werkzeuge immer wieder zu ihrem Besitzer zurück.

In alttestamentlicher Zeit konnte einem Knecht der Name seines Herrn auf die Hand tätowiert werden. Damit waren die Besitzverhältnisse eindeutig dokumentiert.

Nun beschreibt der Prophet folgende Beobachtung: Gott kann einen Menschen so in seinen Bann ziehen, dass er freiwillig zu ihm gehören will und das auf irgendeine Art und Weise festmacht, z.B. durch ein öffentliches Ja oder eine Unterschrift. Wer zu Gott gehört, steht nun unter seinem Schutz, Gott achtet darauf, dass er nicht mehr verloren geht.

Liebe Gemeindemitglieder,

für diese Ausgabe des Gemeindebriefs hat mich mein Kollege Uwe Braun-Dietz gefragt, ob ich nicht etwas zum momento-Kalender schreiben möchte, aus dem ich bei Sitzungen immer wieder Andachten vorlese. Jedes Jahr schreibe ich eine oder zwei Andachten für diesen Kalender und bekomme dann jeweils ein paar Belegexemplare zugeschickt. Aufgabe der Autoren ist, zu einem aus der täglichen Bibellese ausgewählten Bibelvers eine Andacht mit maximal 880 Zeichen zu schreiben und dabei mit einem lebensnahen Einstieg zu beginnen. Kurz und praktisch – diese Kombination gefällt mir sehr gut, deshalb nutze ich den Kalender auch gerne selbst.

Die obenstehende Andacht habe ich kürzlich für den 9. Dezember 2023 geschrieben, es dauert also noch eine Weile, bis sie veröffentlicht wird. Der momento-Kalender für 2022 ist allerdings bereits im Buchhandel erhältlich, entweder als Abreißkalender oder in Buchform.

Wichtig ist mir aber nicht, für einen bestimmten Kalender Werbung zu machen, sondern dafür, die Bibel täglich in den Alltag des Lebens hineinsprechen zu lassen. Sie werden erstaunt sein, wie alltagsnahdie Bibel ist und wie sehr sie den Alltag positiv beeinflussen und verändern kann.

Herzliche Grüße, Ihr Pfarrer

Joachim Rieger