Glauben – nicht ohne

An vier Donnerstagabenden im März und April (jeweils um 19.30 Uhr) geht es bei einem Glaubenskurs um Texte aus dem Philipperbrief. Die Abende finden im Wechsel in der Johanneskirche und im Evang. Gemeindehaus Belsen statt. Bitte beachten Sie die dem Gemeindebrief beiliegende Einladung mit Informationen zu den Themen, Terminen und Vorbereitungsteams. Weitere Flyer liegen in den Kirchen aus. Herzliche Einladung!

Mitarbeiterin für Mutter-Kind-Gruppe gesucht

Hast du ein Herz für die Arbeit mit Kindern und deren Eltern? Ist dir der christliche Glaube wichtig und gibst du ihn gerne in Liedern und Geschichten weiter? 

Ehrenamtliche für Betreuung gesucht

Zur Betreuung unserer Demenzgruppen und zur Betreuung unserer Klienten in ihrem Zuhause suchen wir (gegen Aufwandsentschädigung) Ehrenamtliche.

Singend zur Völkerverständigung

„Ein Lied kann eine Brücke sein“, sang Joy Fleming 1975 für den Eurovision Song Contest. Dass Lieder tatsächlich Brücken der Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen sein können, beweist die Klingende Brücke seit genau 70 Jahren.

Nationalparks im Westen der USA

Bildervortrag mit Hans-Peter Amend am Dienstag, 12. Februar, ab 14.30 Uhr im Gemeindehaus Mittelgasse

Woher kommt eigentlich unsere Ware…?

zum Beispiel von „WeltPartner“. „Die WeltPartner“ steht seit Gründung vor 30 Jahren für einen fairen Handel, der weit über die Zahlung fairer Preise hinaus geht. Wurde zu ihrer Anfangszeit in Deutschland noch von einer „Ersten“ und einer „Dritten Welt“ gesprochen, hat die Globalisierung zumindest sprachlich Positives bewirkt: Es steht nur noch die eine Welt im Fokus. Damit geht auch ihre Entwicklung einher.

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Angedacht

Wendet euer Herz ihm zu

Schlechte Zeiten für den Glauben: Wenig Interesse bei der Bevölkerung, korrupte Geistliche, die ihr Amt missbrauchen, nichts mehr los im Gotteshaus, weil keiner mehr etwas von den Gottesdiensten erwartet. „In jener Zeit kam es nur noch selten vor, dass Gott zu einem Menschen sprach.“ Es klingt, als würde damit unsere heutige von Skandalen geschüttelte Kirchenlandschaft beschrieben. Aber nein, so wird im 1. Samuelbuch ein Zeitabschnitt vor dreitausend Jahren beschrieben. Unter diesen negativen Vorzeichen tritt der junge Samuel an.

Gott hat ihn berufen, um einen Neuanfang zu ermöglichen. Samuel ist in der Lage, auf Gottes Stimme zu hören. Trotzdem dauert es noch zwanzig Jahre, bis sich das Volk Gott wieder zuwendet und auf Samuels Aufforderung hört: „Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu, und dient ihm allein.“ (1. Samuel 7,3; Monatsspruch für März)

Nach biblischem Verständnis ist das Herz das Zentrum unserer Persönlichkeit. Leidenschaftlich sollen wir nach Gott fragen, mit allen unseren Kräften, mit unserem Verstand und mit unseren Gefühlen. Gott möchte und Gott soll die Nummer eins in unserem Leben sein. Israel gelang damals die Umkehr zu Gott. Das hatte positive Auswirkungen auf die Einzelnen, auf das Zusammenleben in der Gesellschaft und auf das friedliche Miteinander mit den Nachbarvölkern.

So wie Israel im Laufe der Geschichte Gott abhanden kam, kann auch uns im Lauf eines Lebens mit Höhen und Tiefen die Orientierung auf Gott verloren gehen. Anderes wird immer wichtiger und nimmt den ersten Platz ein, der eigentlich Gott gehören sollte. Gut tut uns das nicht, aber es passiert. Ja, es ist ein Massenphänomen in unserer Zeit geworden. Deshalb ist der dreitausend Jahre alte Umkehrruf von Samuel nach wie vor aktuell: „Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu, und dient ihm allein.“ Hoffentlich dauert es bei uns weniger als zwanzig Jahre, bis wir darauf hören!

Herzlich grüßt Sie Ihr Pfarrer

Joachim Rieger