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RepairCafé am 25. September

RepairCafé

Herzliche Einladung zum nächsten Termin des Repair Cafés am Freitag, 25. September von 17.00-19.00 Uhr im Bildungshaus Goethestraße. 

Als Regeln für das Repair Café gelten:

• Alles, was man tragen kann, kann gebracht werden.
• Die Reparateure wählen aus, was sie gemeinsam mit ihren Kunden begutachten und reparieren wollen.
• Für Textilien bitte vorher via Mail anmelden. Ansonsten kann das Kleidungsstück erst mal nur angeschaut werden.
• Es gilt ein Haftungsausschluss. Falls ein Gerät nicht repariert werden kann, haftet die Kirchengemeinde nicht. 

In Europa werfen wir Unmengen weg. Auch Gegenstände, an denen nicht viel kaputt ist und die nach einer einfachen Reparatur problemlos wieder verwendet werden könnten.

Leider ist das Reparieren bei den meisten Menschen aus der Mode gekommen. Sie wissen einfach nicht mehr, wie man Dinge repariert und trauen sich so etwas auch nicht mehr zu.
Repair Café ändert das. Seien es zum Beispiel Elektrogeräte, Spielzeuge oder Kleidung – mit Unterstützung durch kompetente Menschen kann man selbst vieles lernen und so seine eigenen Fähigkeiten erweitern. Gleichzeitig kann ein Repair Café auch zu einem Treffpunkt und Begegnungsort ganz unterschiedlicher Menschen werden.

Infos: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder Tel.: 07473/6541

Angedacht

Freude gesucht?

GmdbAugSept26

Die Freude kann einem tatsächlich manchmal verloren gehen. Das kennen schon Kinder, wenn z. B. der eine oder die andere immer gewinnt oder einem das Schleife binden, Schreiben oder Rechnen nicht so gelingt.

Das Leben ist nicht immer fröhlich und leicht. Es gibt Zeiten, da überwiegen Frust und Ärger, Neid oder Stress, Kummer und Sorgen, Angst oder Trauer.

Ganz massiv erlebte das Paul Gerhardt, der vor 350 Jahren gestorben ist: Als er 11 Jahre alt war, begannen die Schrecken des dreißigjährigen Krieges. Pauls Vater starb, als er 12 Jahre alt war. Mit 14 Jahren wurde er Vollwaise und wuchs anschließend in einem Internat auf. Aufgrund der Kriegswirren konnte er erst mit 44 Jahren seine 1. Pfarrstelle antreten und deshalb erst mit 48 Jahren heiraten. Vier seiner fünf Kinder starben im Kleinkindalter. Seine Frau starb, als sein Sohn Paul Friedrich erst sechs Jahre alt war.

Als Pfarrer war Paul Gerhardt auch um  sich  herum  mit  sehr  viel  Leid und Elend konfrontiert. Nach der langen Zeit des Krieges, der Pest und des Hungers lagen die Städte in Trümmern, die Felder waren verwahrlost, die Menschen kraft- und mutlos. Sie resignierten. Die Freude war weg.

In diese Situation hinein schreibt Paul Gerhardt sein bekanntes Lied „Geh aus, mein Herz, und suche Freud (EG 503).

Er fordert - auch uns - auf: Mach dich auf die Suche, heb den Blick, bleib nicht gefangen in deiner Trauer, Verzweiflung und Resignation. Gib nicht auf! Vergiss nicht, dass Gott trotz allem da ist! Begib dich auf Spurensuche! Suche die Freude, die in den kleinen Gaben Gottes liegt, in seiner Schöpfung: den vielfältigen, bunten Blumen (Str. 1-2), den unterschiedlichsten Tieren (Str. 3-4), der schönen Landschaft (Str. 5), auch in Honig, Wein und Getreide (Str. 6-7). Du darfst Gottes Gaben mit allen Sinnen entdecken und genießen. Öffne dein Herz und suche die Freude!

Und von Paul Gerhardt, der selbst so viel Schweres erlebt hat, will ich mir das sagen lassen und diesen Appell an mein Herz weitergeben: „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“ – gerade in der Sommerzeit!

Ich wünsche dir, dass dein Herz (wieder) leicht(er) und froh(er) und dankbar wird über allem, was Gott dir schenkt. Teile deine kleinen Entdeckungen mit anderen und lass deine Dankbarkeit in das Lob unseres Gottes und Schöpfers münden:

Ich singe mit, wenn alles singt,

und lasse, was dem Höchsten klingt,

aus meinem Herzen rinnen. (Str. 8)

Gott dankbar loben, das geht wunderbar mit Singen (alleine oder mit anderen zusammen), aber gerne auch mit einem Dankgebet am Abend – oder ganz praktisch mit einem „Danke-Glas“, in dem entsprechend beschriftete Zettelchen gesammelt werden, oder mit „Danke- Fotos“ im Status. Machst du mit bei dieser Danke-Aktion?

Ich grüße ganz herzlich mit Psalm 111,1-2:

Halleluja!

Ich danke dem Herrn von ganzem Herzen.

Groß sind die Werke des Herrn;

wer sie erforscht, der hat Freude daran.

Ihre/eure Gemeindediakonin

Sabine Jablonski