Kirchengemeinderatswochenende in Bad Urach
Viele Veränderungen stehen unserer Kirchengemeinde in den nächsten sechs Jahren bevor: Durch den Pfarrplan 2030 wird es deutliche Kürzungen an den Pfarrstellen geben.. Außerdem stehen derzeit die kirchlichen Gebäude auf dem Prüfstand und schließlich sollen unsere Kirchengemeinden im oberen Steinlachtal enger kooperieren und sich verbinden.
All diese anspruchsvollen Themen standen im Hintergrund des Klausurwochenendes des neugewählten Kirchengemeinderates vom 8. bis 10. Mai im Stift Urach.
In großer Klarheit hat das Gremium die Herausforderungen gesehen, sich davon jedoch überhaupt nicht Bange machen lassen. Im Gegenteil: Der Blick ging zuversichtlich nach vorne. „Wie soll unsere Kirchengemeinde in Zukunft aussehen und wie wollen wir sie gestalten?“ lauteten Leitfragen. Wichtig war dem Gremium dabei unter anderem, dass sich alle Menschen willkommen fühlen sollen. Unsere Gemeinde mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten, ihre Vernetzung und die Kommunikation nach innen und außen waren weitere Aspekte. Und im Blick auf Zukunftsprojekte notierten die Mitglieder als Satz: „Wir wollen Strukturen für die Zukunft schaffen und neue Wege gehen.“
Neben diesen inhaltlichen Themen stand vor allem das Kennenlernen im Mittelpunkt. Viele gemeinsame Gespräche und viel miteinander Lachen schufen eine gute, vertrauensvolle Atmosphäre für künftiges Arbeiten. „Davon werden wir in den nächsten Jahren sicherlich sehr profitieren“, hieß es beim Abschlussmittagessen am Sonntag.
Es scheint beinahe, als sei das Lied von Christoph Zehendner, das wir am Sonntag beim Gottesdienstbesuch in der Dettinger Stiftskirche gesungen haben, für dieses Wochenende gemacht worden. Dort heißt es: „Trotz der offnen Fragen sehen wir nach vorne, denken daran: Wir sind nicht allein. Freun uns auf die Zukunft, sehen offne Türen, gehen im Vertrauen: Gott wird bei uns sein.“
Uwe Braun-Dietz







