Kino und Kirche
Freitag, 26. Juni, 20.15 Uhr, Lichtspiele Mössingen, Höfgasse 12
(Deutschland, 2025; 108 Minuten/ab 12)
Regie: Lauro Cress
Ein junger Bundeswehrsoldat gerät nach einer unbedachten Geste gegenüber einer querschnittsgelähmten Frau in eine verhängnisvolle Beziehung. Aus Schuldgefühl und Mitleid spielt er ihr Gefühle vor und weckt Hoffnungen in ihr. Dabei geht er in seinem Eifer, sich als durchsetzungsfähiger Mann zu beweisen, zunehmend ungeschickter vor.
Der an den Roman von Stefan Zweig angelehnte Stoff entwickelt sich zu einem zeitgenössischen Drama über Machtgefälle und Klassenunterschiede. Ohne Pathos und fein beobachtend, kreist er darum, wie gutgemeinte Hilfe in Eigennützigkeit kippt, und bildet einen bitteren Lernprozess der Hauptfigur ab.








